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Samstag, 24. Februar 2018

Kamiskroon - Calvinia

Es ist die Hackfleischsoße. Der letztendliche wissenschaftliche Beweis fehlt zwar noch aber ich bin sicher, es ist die Hackfleischsoße.

Das letzte Mal hat C. in Mata-Mata Hackfleischsoße gemacht. Kaum war sie fertig brach das Unwetter los, so dass wir schließlich ohne Abendessen ins Bett gegangen sind.

Gestern war es wieder soweit. Bei wolkenlosem Himmel fing sie mit der Zubereitung an. Kaum war alles im Topf, zogen dicke schwarze Wolken über den Berg. Es hat dann, im Gegensatz zu Mata Mata, auch noch zur Zubereitung der Spaghetti gereicht und wir konnten noch trocken essen.

In der Nacht fing es dann aber an zu regnen und so sah es heute Morgen aus. 12 Grad und dicke Wolken mit Nieselregen.
Zum guten Glück hatte unsere Campsite ein Dach, so dass wir auch trocken frühstücken konnten.

Trotz der dicken Wolken haben wir uns entschieden, auf der Schotterstraße von Kamiskroon aus in Richtung Leliekroon weiterzufahren und nicht die Nationalstraße zu nehmen.
Es sah zwar furchterregend aus aber wir wollten es wissen.
Soweit wir etwas gesehen haben, ist die Strecke wirklich wunderschön. Leider führte die Straße immer weiter nach oben und damit direkt in die Wolken. Es hatte auf der ersten Passhöhe noch 10 Grad und eine Sichtweite von ein paar Metern.




Wie man sieht, kam nach einiger Zeit schon wieder die Sonne raus, es blieb aber kalt. Laut Wettervorhersage zieht hier gerade eine Kaltströmung durch, wobei es ab Morgen schon wieder deutlich wärmer werden soll.

Es hatte hier so um die 15 Grad und einen heftigen Wind, so dass es gefühlte 10 Grad waren.



Entlang der gesamten Strecke gibt es immer wieder schöne Köcherbäume. Das kommt später noch einmal.

Es ging dann weiter über die R355 in Richtung Loerisfontein.

In der Gegend gibt es viele Schafe, die hier richtig wohlgenährt sind, allerdings nicht immer den intelligentesten Eindruck machten.

Ab und zu rannte auch mal ein Tier über die Straße, so wie hier der Steinbock.
Kurz hintereinander haben wir auch mehrere Löffelhunde gesehen, die aber alle so schnell weggerannt sind, dass es keine Chance auf ein Foto gab.

Nur der hier war neugierig und blieb hinter dem Zaun stehen und glotzte uns an. So in voller Größe haben wir noch nicht einen vor die Linse bekommen.

Die Strecke zieht sich schon ganz ordentlich. Zwischen den einzelnen Ortschaften sind es schon mal 100 km, wobei einem da maximal 2 Autos begegnen.

Kurz vor Loerisfontein sind wir an einer neuen elektrifizierten Eisenbahnlinie durchgekommen. ich habe über die Strecke bisher aber im Internet nichts gefunden.




In Loerisfontein haben wir Mittagspause gemacht und dann das Windradmuseum angeschaut. Wenn man rein will, muss man jemanden anrufen aber die eingentlichen Sehenswürdigkeiten stehen eh draußen, wo man sich frei umschauen kann.


Die war auch zwischen den Windrädern, gehört aber wohl nicht zum Museumsinventar.
Auch hinter Loerisfontein in Richtung Calvinia stehen überall an der Strecke Köcherbäume. Teilweise sind hier mehr auf einem Haufen, als im Köcherbaumwald, für den man auch noch Eintritt bezahlt.

Es wurde dann immer sonniger aber der kühle Wind blieb. Über 20 Grad kam es nie.




Wir hatten noch keinen rechten Plan, wo wir heute übernachten sollten. Wir haben gesagt, wir schauen mal hier in Calvinia und wenn wir nichts finden, fahren wir nochmal 150 km bis Sutherland.
Wir sind in den Ortskern von Calvinia und haben uns mal umgeschaut. Das Örtchen ist sehr gepflegt und es gibt viele B&B's, aber keine vernünftigen Campingplätze in der Stadt. Ein Platz war 2,5 km außerhalb angeschrieben, den wollten wir uns mal anschauen.
Während der Ortsbesichtigung sind wir bei diesem Trödler durchgekommen. Da es witzig aussah, sind wir ausgestiegen um ein paar Fotos zu machen.
Ich habe dann da jemand gefragt, ob es einen guten Campingplatz in der Nähe gibt, worauf mir auch nur der Platz 2,5 km außerhalb genannt wurde. Die Besitzerin des Trödelladens meinte aber dann, dass sie auch Zimmer zu vermieten hätte.

Sie zeigte uns dann diese nette Zimmerchen mit Dusche und WC und wollte dafür 500 Rand. Da es immer noch einen sehr kalten Wind draußen hatte, haben wir die Bude genommen und müssen heute nicht auf einem zugigen Campingplatz schlafen.


Die gemütliche Sitzecke draußen ist komplett windgeschützt und essen und kochen können wir drinnen.


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